Mexico

Auswirkungen in Mexico

August 10, 2018

Beim ersten Besuch eines OM-Schiffes in Mexiko seit 15 Jahren kam die Logos Hope im März 2018 zunächst nach Veracruz und verließ das Land vier Monate später von Progreso aus wieder. Die Besucherzahlen übertrafen alle Erwartungen und die Menschenmengen, die aufs Schiff und zu den Veranstaltungen an Bord strömten, stellten Besucherrekorde ein. Etwa 3000 Personen gaben an, dass sie sich weiter in der Weltmission engagieren wollen.

Bei den Vorbereitungen auf Mexiko hatte die Leiterin der Besucherdienste, Augusta Davin aus den USA, gehört, dass viele Gemeinden Mission nicht im Fokus haben und nicht wissen, was es bedeutet, für Mission aktiv zu werden. Sie meint nun, dass dies wohl in einigen Fällen zutraf, doch Augusta führt weiter aus: „Viele Gemeinden sind sich dessen aber schon bewusst, dass sie nicht viel über Mission wissen, und die waren sehr daran interessiert, mehr zu erfahren. Sie wollten nicht nur mehr hören und erfahren, sondern auch mehr tun.“

Vielen Christen ist es klar, dass ihre persönliche Einstellung zählt, und sie wollten zum Beten, Spenden und Gehen bereit sein. Augusta erklärte, dass manche Gemeinden zum Aussenden eigener Missionare zu klein sind, dass aber die Pastoren vor Ort begriffen haben, dass sie gemeinsam Mitglieder finden können, die gehen möchten, und diese gemeinsam dann auch besser unterstützen können.

„Der Heilige Geist war in den Herzen dieser Pastoren am Werk, noch bevor unsere Vorbereitungsteams ankamen, so dass sie den weiten Weg von Informationsmangel bis zur Bereitschaft zum Senden gehen konnten“, berichtete Augusta. Es ermutigte Augusta auch, dass Gemeinden, die nicht viel Geld hatten, trotzdem bereitwillig das Wenige einbrachten, das sie hatten. Wo jeder nur ein wenig gab, konnte schließlich doch viel gespendet werden.

Die stellvertretende Regionalleiterin für Ressourcen von OM Lateinamerika, Julie Paniagua aus den USA, erklärte, dass Christen dazu herausgefordert wurden, dass sie über ihr eigenes Umfeld hinausschauten. „Die Zahl der mexikanischen Hafenhelfer, Botschafter und Fremdenführer, die in jedem Hafen mit dem Schiff zusammenarbeiteten, war beeindruckend“, meinte Julie. „Insgesamt waren es etwa 300 Personen, die sich begeistern ließen und bereit sind, sich in der Mission einzubringen.“

Es wird Zeit brauchen, bis die Früchte sichtbar sind, und viele Auswirkungen des Besuches sind hier und jetzt nicht feststellbar, doch Julie ist Gott auch dankbar für konkrete Ergebnisse in Gemeinden, in denen Gott die Herzen der Menschen berührt hat. Eine Gemeinde spendete in ihrer allerersten Kollekte für Mission nicht nur 700 US-Dollar, sondern der Pastor verpflichtete sich auch dazu, dass seine Gemeinde gemeinsam mit zwei weiteren Kirchen ein Team in eines der am wenigsten erreichten Länder aussenden wird, das dort auskundschaftet, wie sie gemeinsam etwas für die Ewigkeit bewirken können.