Panama

Missionskonferenz an Bord

September 19, 2018

COMIBAM (Cooperación Misionera Iberoamericana) bedeutet Zusammenarbeit iberoamerikanischer Missionsgesellschaften und ist eine Dachorganisation. Sie fasst Missionsgesellschaften in 25 Ländern einschließlich Spanien und Portugal zusammen und außerdem auch von Latinos organisierte Initiativen in den USA und Kanada.

Das Netzwerk wurde 1987 bei der ersten iberoamerikanischen Missionskonferenz in Sao Paulo, Brasilien, gegründet. COMIBAM fördert die Zusammenarbeit zwischen Missionsbewegungen, Kirchen und Organisationen innerhalb der Länder, bietet Schulungen und Unterstützung für Missionare an und stellt die Verbindung zu Partnerorganisationen auf der ganzen Welt her.

Die Lateinamerikareise der Logos Hope wird in Zusammenarbeit mit COMIBAM durchgeführt, deren Mitgliedsorganisationen in den besuchten Ländern die Arbeit des Schiffes unterstützt und Werbung dafür machen.

Als ein Aspekt dieser Zusammenarbeit fand die jährliche iberoamerikanische Konferenz der Missionsgesellschaften 2018 in Panama an Bord der Logos Hope statt. Dieser einzigartige multinationale Zusammenschluss erlaubt es den Leitern der Organisationen, dass sie gemeinsame Missionsstrategien für die ganze Welt entwickeln. An den drei Tagen tauschten sich die Delegierten über den aktuellen Stand der Arbeit aus und betrachteten, was in den nächsten Jahren geschehen könnte. Ihr Ziel war, das Verbesserungspotential für jedes Team, Einzelpersonen und als Gesamtheit, herauszuarbeiten.

„Wunderbar unterstützt wurden wir dabei durch OM Lateinamerika und das Schiff, die uns als Gastgeber versorgten und betreuten, und dafür sind wir sehr dankbar“, meinte der Geschäftsführer von COMIBAM, Decio de Carvalho aus Brasilien, der selbst auf der Logos und der Doulos mitgearbeitet hatte. Er ergänzte: „Das war eine Veranstaltung für Leiter von Missionsgemeinschaften, Gemeinden und Organisationen, die Missionare aussenden. Es war eine großartige Gelegenheit und es war schön, dass diese Brüder und Schwestern miterleben konnten, wie internationale Zusammenarbeit in Gottes Missionsarbeit aussieht.“ 97 Leiter aus mehr als 30 Ländern waren dabei und vertraten mehr als 40 Organisationen. Einige der Leiter waren früher selbst bei OM gewesen, manche hatten gar auf einem der Vorgängerschiffe der Logos Hope mitgearbeitet.

Cristian Castro aus Costa Rica, der Direktor für Aussendung von COMIBAM International, sagte: „Wir müssen verstehen, wie sich diese Welt verändert. Wir müssen die aktuellen Entwicklungen in der Mission begreifen, die neuen Migrationssituationen. Wir können Dinge nicht einfach weiter machen, wie wir sie immer gemacht haben. Wir wollen uns anpassen. Wir wollen relevant sein für die Kirchen, die neue Generation, und die Menschen, die noch nicht erreicht sind, und zu denen Gott seine Arbeiter aussendet.

Allan Matamoros aus Costa Rica, der Direktor für Mitarbeiter im Feld von COMIBAM International, sah große Übereinstimmungen zwischen dem Ziel von OM – dass unter den am wenigsten Erreichten lebendige Gemeinschaften von Jesus-Nachfolgern entstehen – und dem Ziel von COMIBAM , Stammesleute und isolierte Volksgruppen mit dem Evangelium zu erreichen. Mehrere Leitern schätzten es, dass die gemeinsamen Ziele eine große Einheit ermöglichten und wurden dadurch ermutigt in ihrer Arbeit für Gottes Reich.