El Salvador

Kreative Verbindungen

October 29, 2018

Mit ihren vielen unterschiedlichen Kulturen und Erfahrungen, sind es die Mitarbeiter der Logos Hope gewöhnt, dass sie anderen das beibringen, was sie kennen, einschließlich verschiedener Ideen, wie man andere Menschen mit Gottes Wort erreichen kann. Ein Team besuchte eine Kirche vor Ort und konnte den Mitgliedern erklären, mit welchen kreativen Methoden sie in ihrer Umgebung und darüber hinaus von ihrem Glauben und ihrer Glaubensgeschichte erzählen können.

Die Gemeinde war sehr offen für die Botschaft von Heber Marcos aus Brasilien. Er machte ihnen Mut dazu, dass sie die Wahrheit, die sie erkannt haben, weitergeben, ganz gleich, ob Gott sie ins Ausland berufen hat oder unter ihre Nachbarn. Heber erklärte, dass Gott jedem Menschen unterschiedliche Begabungen geschenkt hat, und jeder diese Begabungen für ihn einsetzen kann.

Rafael Heineck aus Brasilien gab dann konkrete Beispiele dafür, wie sie das Evangelium kreativ vermitteln können. Er gab zu: „Anfangs war ich mir nicht sicher, wie das in einer konservativen Gemeinde ankommen würde, doch dann waren einige ganz begeistert.“ Rafael zählte viele Beispiele auf, wie man das Evangelium erklären kann und dabei seine persönlichen Interessen und Begabung einbringen kann, zum Beispiel durch Sport, Filme, bildende Kunst, Gesang, Literatur, Tanz, Comics und vieles mehr. Selbst mit Videospielen kann man Menschen etwas über Jesus beibringen.

Rafael selbst kommt durch eine dieser Techniken mit Menschen in Kontakt, und zwar durch Fußball. „Die Jugendlichen sind nicht immer interessiert, aber wenn man Fußball mit ihnen spielt, sind sie offener und hören aufmerksamer zu“, berichtete er. „Jesus hat uns aufgetragen, dass wir hingehen und allen Völkern von ihnen erzählen. Manchmal kennt schon unser Nachbar Jesus nicht. Gebrauche das weise, was Gott dir anvertraut hat. Verschwende es nicht und vertraue auf Gott, der dich dazu fähig macht.“

Bethan Cannell von der Isle of Man und Sarah Sookchan aus Trinidad und Tobago stellten der Gemeinde kreative Hilfsmittel vor, mit denen man das Evangelium erklären kann, z.B. das „Buch ohne Worte“, das mit Farben arbeitet, und das Papierkreuz, bei dem man das Evangelium oder die eigene Glaubensgeschichte erzählt, während man ein Blatt Papier faltet und so reißt, dass schließlich die Form eines Kreuzes entsteht. „Ich fand es klasse, dass sie es alle ausprobieren wollten. Selbst die älteren Leute waren sehr interessiert“, meinte Sarah.

Sie ergänzte: „Es macht nichts, wenn man nervös ist, introvertiert, oder denkt, man hat dafür kein Talent. Man braucht kein Talent dafür, Ecken aus einem Blatt Papier zu reißen oder ein T-Shirt mit einem Bibelvers anzuziehen. Es gehört nicht viel dazu, dass wir anderen erzählen, was uns über Gott am Herzen liegt.“