Chile

Glauben zeigt sich in Taten

April 05, 2019

Eine Kirche in Punta Arenas bekam an drei Tagen Besuch von drei Logos Hope-Teams. Jeden Tag ging es um einen Aspekt des Mottos der Schiffsarbeit, der praktisch und kreativ ausgelebt wurde und die Gemeindemitglieder lernten mehr darüber, wie man Bildung, Hilfe und Hoffnung weitergeben kann. Das Team, das am zweiten Tag kam, leistete gemeinsam mit der Gemeinde praktische Hilfe unter der Bevölkerung.

Die Gemeinde stellte ihr Gebäude und die Einrichtung zur Verfügung und das Schiffsteam brachte Lesebrillen und zahnmedizinische Ausrüstung mit. Der Pastor räumte sein Büro, so dass zwei Zahnärzte aus der Schiffsmannschaft es als Behandlungszimmer nutzen konnten, während eine andere Gruppe im Gottesdienstraum Sehtests durchführte und feststellte, welche Brillenstärke jeweils gebraucht wurde.

Für Toby Gruber aus Deutschland, der im Hilfsdiensteteam der Logos Hope mitarbeitet, war es etwas Besonderes, dass er hier selbst miterleben konnte, was er sonst für andere plant. „Es ist wichtig, dass wir erleben, wie Menschen praktisch von unserer Hilfe profitieren, etwa, wenn wir jemandem mit einer Sehschwäche eine Brille geben und ein Leuchten über sein Gesicht geht und er plötzlich sagt: „Jetzt kann ich sehen!““, meinte er.

In Jakobus 2,16 steht in der Bibel: „Wenn nun einer von euch zu ihnen sagt: »Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!«, was nützt ihnen das, wenn ihr ihnen nicht gebt, was sie zum Leben brauchen?“. Dieser Vers motivierte Toby den ganzen Tag und erinnerte ihn daran, dass er Gott dient, wenn er anderen hilft.

Gemeindemitglied Ángela Gutiérrez meinte: Der Herr hat uns aufgetragen, dass wir der Bevölkerung um uns herum mit der Hilfe der Logos Hope dienen, mit unseren Fähigkeiten und unserer Arbeit.“ Sie ergänzte: „Heutzutage gibt es nichts umsonst, aber die Erlösung bekommen wir nur aus Gnade und jeder Anwesnde bekam durch unsere Arbeit vermittelt, dass Gott ihn liebt.“

Durch die praktische Hilfe kam Ángela mit Menschen tiefer ins Gespräch. Eine Frau war dabei überzeugt, dass Gott sie hergebracht hatte, damit er sie persönlich ansprechen konnte. Andere sagten, dass sie in die Kirche kommen möchten. „Wir sind eins in Christus. Es gibt keine Länder- und Altersgrenzen dafür, dass man Gott dient und ihn kennt“, erklärte Ángela.

Hundertneunundvierzig Lesebrillen wurden kostenlos ausgegeben. Außerdem fanden es beide Schiffszahnärzte klasse, dass sie der Bevölkerung durch ihre Behandlungen helfen konnten, und sie freuen sich schon auf weitere ähnliche Aktionen.