Norway

Nächster sein in der Fremde

February 26, 2015

Shura aus Ecuador ist eine schüchterne junge Frau, die mit ihrem Logos Hope Outbound-Team nach Norwegen flog. Dort sprach das Team in Gemeinden, und betrieb in der Stadt einen Waffelstand, an dem es sich mit Passanten bei kostenlosem Kaffee und Waffeln über das Evangelium unterhielt.

Shura konnte sich mit den Einheimischen kaum verständigen. Entmutigt überließ sie das Reden den norwegischen Teammitgliedern und meldete sich stattdessen zum Waffelbacken. Doch kurz darauf kam ein Mann aus Kolumbien, der fast nur Spanisch sprach. Als einziges Spanischsprechende im Team war jetzt Shura gefragt.

„Das hat etwas, wenn man in der Ferne jemanden aus der eigenen Kultur trifft. Da ist gleich eine Verbindung da“, sagte Shura, während sie sich an ihre Unterhaltung mit dem Mann erinnert. Er hatte eine örtliche Gemeinde besucht, aber auf Norwegisch konnte er nicht über seine Glaubenszweifel reden. Am Ende dieses von Gott geschenkten Treffens mit Shura hatte er seine Antworten gefunden und betete in seiner eigenen Sprache zu Jesus Christus und vertraute ihm sein Leben an.

Shura staunte nur darüber: „Ich konnte für diesen Mann beten und ihn an einem Ort zu Christus führen, an dem ich so etwas nie erwartet hätte.“ Shura hatte sich allmählich schon gefragt, warum Gott eine Lateinamerikanerin wie sie ausgerechnet nach Norwegen schickte, und es ermutigte sie sehr, wie Gott die scheinbar unpassendsten Teile wunderbar zusammenfügte.