Ecuador

An Weihnachten geht es um Jesus

January 04, 2019

Fünfzehn Jahre nach dem Besuch der Logos II kam die Logos Hope in die quirlige Touristenmetropole Guayaquil und knüpfte am „Malecón 2000“-Pier Kontakte. Am Heiligabend gaben sie die Weihnachtsbotschaft in einer Serie von Talentshows weiter.

Die Behörden dort hatten 2003 kurz vor der Ankunft der Logos II evangelistische Open-Air-Einsätze verboten, aber im Zusammenhang mit dem Schiffsbesuch gab es eine Ausnahmeregelung. Auch die Mannschaft der Logos Hope durfte ihre zeitlose Botschaft wieder frei am Malecón verkündigen, der jeden Tag Tausende von Besuchern anlockt, die dort essen, flanieren und die Atmosphäre der Uferpromenade genießen.

Schiffsmitarbeiter führten verschiedene Tänze, Lieder und Instrumentalstücke vor und dolmetschten in die Gebärdensprache, während andere direkt mit Einzelnen aus dem Publikum ins Gespräch kamen und ihnen die gute Nachricht des Evangeliums und die Botschaft von Weihnachten brachten. Leonel Soledispa, ein Passant, der sich die Vorführung angeschaut hatte, stellte den Schiffsmitarbeitern viele Fragen zu ihren Nationalitäten, ihrem Engagement auf der Logos Hope, und warum sie an Bord mitarbeiten.

„Das verblüfft mich, dass Menschen aus über 60 Ländern zu so etwas zusammenkommen. Ich staune über Sie, Ihre Freundlichkeit, die Show… Ich hatte nie erwartet, dass ich eines Tages so etwas erleben würde. Ich finde das klasse, was Sie mit der Logos Hope machen“, meinte Leonel begeistert. „Mir hat das gefallen, dass jedes Land seine Kultur vorgestellt hat.“

Zwischen den Vorstellungen erinnerte der Moderator die Zuschauermengen daran, dass es bei Weihnachten darum geht, dass Gott Mensch wurde, so dass wir seine Liebe erfahren können. „Ich habe gelernt, dass jedes Land Weihnachten anders feiert, aber dass Jesus Christus ihre Gemeinsamkeit ist“, ergänzte Leonel.

Lauren Wotherspoon aus Südafrika, die sich im Publikum mit den Passanten unterhielt, brachte am Ende der Vorstellungen ihre Freude zum Ausdruck: „Heute war ein Tag, der voller Jesus war, voller Freude und es ist super, wie die Leute kamen und uns angefeuert haben. Sie waren offen für das, was wir ihnen sagen wollten. Gott hat uns gesegnet.“

Die Schiffsmitarbeiter verteilten Bücher und kamen darüber ins Gespräch. Lauren unterhielt sich mit einem Mann, der keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter hat, die in Venezuela lebt. „Wir erzählten ihm von Jesus und versuchten, ihn zu ermutigen“, sagte Lauren. Sie ergänzte: „Jesus ist für jeden da. Er ist ein Geschenk, das es umsonst gibt. Man muss nur sagen: „Jesus, hier bin ich!““

Nach einem Nachmittag mit vielen Vorstellungen und Gesprächen über den Glauben kehrte die Mannschaft auf ihr schwimmendes Zuhause zurück und feierte als Schiffsfamilie fröhlich die Geburt von Jesus.